Faxkarten und FoIP

Open Text Fax Server arbeitet wahlweise mit Fax-Karten (Hardware) sowie mit virtuellen Fax-Leitungen, die softwarebasiert sind, das heißt  FoIP zum Senden und Empfangen von Faxen. Dabei kommt es vor allem auf die Leitungsdichte an.

Gerade bei der Verwendung von FoIP setzen einige der verwendeten Fax-Karten gewisse Anforderungen an die Serverhardware voraus, die sich dementsprechend auch an das darunterliegende IP-Netzwerk stellen.

Vorteile

  • Einzigartig und zugleich zukunftsweisend! Denn die darstellbare Mischung aller Anbindungsarten ist auf Basis von IP risikolos in der Konsolidierung der Kommunikation. Eine exklusive Schlüssellösung, die zugleich ein Investitionsschutz für die folgenden Jahre ist.
  • Eine hohe Verbindungsgüte garantiert das T.30 Faxprotokoll-Stack (austauschbar), die vor allem in IT-Umgebungen mit einem starken Faxaufkommen die erforderliche Qualitätssicherung auf Dauer garantiert.
  • Der Open Text Fax Server erweist sich als wegweisend. Äußerst flexibel und skalierbar ist das System dank seiner DocTransport Technologie, dieses erlaubt die Verteilung von Server Komponenten auf verschiedene Rechnersysteme und somit die eigentliche Auslagerung vom Faxserver. Die Summe der Systeme werden wiederum zu einem Systemverbund (Serverfarm) zusammen geführt und somit zu einer verwaltbaren Einheit. Diese technische Möglichkeit lässt z. B. eine Virtualisierung Ihres Faxservers mit Hyper-V oder VM-Ware zu. Eine weitere Möglichkeit ist der einfache Aufbau von Redundanzen, um z. B. zwei Faxkartenserver über mehrere Standorte zu verteilen, während in der Virtualisierung der Faxserver auf die Hochverfügbarkeitstechnology setzt. Unter anderem V-Motion bei VW-Ware oder Live Migration bei Hyper-V von Microsoft.

Fax-over-IP (FoIP) ist die intelligente Lösung, die den Datentransport über die bestehende IP-Netzwerkstruktur vornimmt und die Faxübertragung der Media-Gateways der Telefonie lässt.

Open Text Fax Server bietet folgende Methoden für FoIP

  1. Fax-Karten-Variante mit lokaler Logik: Übergang an Knoten der Telekom (ISDN, S2M, SS7)
  2. Fax-Karten mit lokaler Logik: Übergang über bestehende FoIP-Infrastukturen
  3. Fax-Kartenlose Variante: Sie erlaubt die Virtualisierung von Faxservern mit bis zu 120 Leitungen und verlagert zur Konvertierung die Aufbereitungslast auf die Media-Gateways im VoIP-Netzwerk.

Voice over IP (VoIP) setzt sich immer mehr durch. Die Migration der Telefonie und Sprachsysteme zeigt dies deutlich, weshalb die Integration der Faxkommunikation der nächste unverzichtbare Schritt ist. In Bezug auf die IT-Konsolidierung bedeutet dies die nächste Evolution, die Open Text Fax Server zukunftsweisend und auf technisch sehr hohem Niveau bereits heute umsetzen kann.

Bei einer Implementierung zu beachten

  • Der Einsatz von intelligenten Industrie-Faxkarten bedingt eine hohe Rechenleistung von ca. 1 DSP-Prozessor pro Faxleitung sowie die ständige Qualitätssicherung und Adaption des T30-Faxübertragungsprotokoll an neue Funktionen oder nicht einwandfreie Faxgeräte verschiedener Hersteller, was wiederum den Preis dieser Karten rechtfertigt.
  • Bei der kartenlosen Variante von FoIP verlagert sich die Rechenleistung auf die Media-Gateways der Telefonie, die vom Fax-Server mit verwendet wird. Für die Konvertierung hingegen richten sich die Rechenkapazitäten direkt nach dem geplanten Faxvolumen.
  • Voraussetzung ist zudem die Implementierung von Quality of Service (QoS) im Unternehmensnetzwerk.
  • Der Open Text Fax Server unterstützt in seiner Vorreiterrolle alle Methoden, die zudem beliebige Kombinationen zulassen und damit zur Risikominimierung beitragen.

Der Einsatz von Faxkarten und FoIP erfordert eine gewisse Vorplanung. net Z gilt nicht von ungefähr als Spezialist in der strukturierten Planung solcher IT-Projekte für eine anschließende reibungslose Implementierung in Ihrem Unternehmen.